Die funktionelle endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie (FEN)  ist ein minimalinvasiver chirurgischer Eingriff zur Behandlung chronischer Sinusitis und anderer Nebenhöhlenprobleme. FEN verbessert die Belüftung und den Schleimabfluss, indem es die natürlichen Abflusswege der Nebenhöhlen öffnet. Diese Methode wird mit Nasenendoskopen und dünnen chirurgischen Instrumenten durchgeführt.

Vorteile von FEN:

Präzision und Kontrolle: Dank Endoskopen kann der Chirurg die innere Struktur der Nebenhöhlen detailliert erkennen und Problembereiche präzise behandeln.
Minimalinvasiv: Bietet weniger Gewebeschäden und eine schnellere Erholungszeit als herkömmliche chirurgische Methoden.
Weniger Schmerzen und Blutungen: Minimalinvasive Techniken reduzieren das Risiko postoperativer Schmerzen und Blutungen.
Für wen ist es geeignet?

FEN eignet sich für Patienten, bei denen aufgrund von Sinuspolypen, anatomischen Anomalien oder Sinusinfektionen wiederkehrende Probleme auftreten, wenn eine medikamentöse Therapie bei der Behandlung chronischer Sinusitis nicht ausreicht.

Operationsprozess:

FEN wird normalerweise unter Vollnarkose durchgeführt und dauert 1-2 Stunden. Während der Operation erweitert der Chirurg die natürlichen Öffnungen der Nebenhöhlen, indem er durch die Nasenlöcher eindringt. Dies lindert Verstopfungen und hilft den Nebenhöhlen, ihre normale Funktion wiederzuerlangen.

Heilungsprozess:

Nach der Operation kann es zu leichten Schwellungen und Beschwerden in der Nase kommen. Die meisten Patienten können innerhalb weniger Tage zu normalen Aktivitäten zurückkehren. Die vollständige Genesung kann mehrere Wochen dauern. In dieser Zeit ist es wichtig, die Empfehlungen Ihres Chirurgen zu befolgen.